Kunst im Café Unterhaus: Martin von der Ohe

Foto: Café Unterhaus

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“I wanna know, I wanna know, whatever happened to the 80's?”, „Den Sommer in den 80ern, den hab' ich nie vergessen“ - von den Donots bis Revolverheld habe schon viele Bands diese Dekade besungen. Dass man sich mit dem Jahrzehnt auch fotografisch gut auseinandersetzen kann, beweist der Künstler Martin von der Ohe. Während man die 80er häufig mit bunten Klamotten und seltsamer Musik verbindet, mutet sein Ausstellungstitel „Verlorene 80er – alles war möglich, nichts ist geschehen“ fast negativ an.
Foto: Café Unterhaus


 
Martin von der Ohe wurde 1964 in Passau geboren und verbrachte seine Jugend sowohl dort als auch in West-Berlin kurz vor dem Mauernfall. Seine Bilder, aufgenommen mit einer analogen Kamera, sollen „Beiläufiges“ zeigen – erkennbar an Titeln wie „Freunde in der Innbrückgasse“ oder „Junge Rocker bei der Nibelungenhalle“. Dennoch geben sie einen authentischen Einblick in die Zeit von besetzten Gebäuden, Karottenhosen und des „Punks vs. Popper“ - Kampfes.
 


Wer sich nun selbst einen Eindruck machen möchte, kann dies noch bis zum 22. Mai tun.

kultürlich-Autorin: Ina Frank


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